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meine Diplomarbeit

Einleitung

Die Säulenbohrmaschine: Meine Diplomarbeit Der Ursprung für diese Diplomarbeit ist in einer kleinen mechanischen Werkstatt in Adlershof zu finden, die ich seit 1997 bei technischen Fragen in regelmäßigen Abständen aufsuchte. Dieser kleine Betrieb bearbeitete Metall in den unterschiedlichsten Formen. Es wurde gebohrt, gedreht, gehobelt, gefräst und gesägt, an den entsprechenden Werkzeugmaschinen. Der umfangreiche Maschinenpark wurde in den 50er Jahren aus diversen Werkstätten zusammengetragen. Neue Maschinen wurden nie angeschafft.
Der von den Maschinen ausgehende Geruch, der einem beim Betreten der Räume entgegenströmte, die Eigenart der seit mindestens 40 Jahren nicht renovierten Räume und das überaus freundliche Betriebsklima der sich schon im Rentenalter befindlichen Belegschaft, vermittelten bei den Alltagsgesprächen eine nahezu familiäre Atmosphäre.
2002 erkrankte der Inhaber Jürgen Blaschke schwer, sodass ein Nachfolger für ihn gefunden werden musste. Die Organisation des Betriebes übernahmen die Mitarbeiter. Kurze Zeit später fand man einen neuen Betreiber. Dieser konnte sich jedoch mit den "antiquarischen" Werkzeugmaschinen nicht recht anfreunden und entrümpelte die Räumlichkeiten gründlich.
Glücklicherweise wurden zwei Maschinensägen, zwei Fräsmaschinen, eine Drehbank, zwei Hobelmaschinen, diverses kleineres Werkzeug und das älteste Gerät, eine Säulenbohrmaschine von 1916 von einem Freund demontiert und vor der Verschrottung gerettet. Es war vorgesehen, einen Großteil der Maschinen in einer Transmissionswerkstatt wieder aufzubauen. Bei der Demontage der Bohrmaschine ging leider ein Bauteil kaputt, sodass ich scherzhaft gefragt wurde, ob ich nicht mein Diplom an diesem Objekt schreiben wolle. Ich winkte ab. Zwei Jahre später, das Bauteil war immer noch nicht repariert, war die Maschine nun Gegenstand dieser Diplomarbeit.



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