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ID 19
Restaurierungs- und Pflegekonzept

Das Fahrzeug wurde mit zunehmendem Alter mit entsprechend weniger Liebe gepflegt und repariert. So finden sich neben den normalen Gebrauchsspuren auch Notreparaturen zum Beispiel an der hinteren rechten Tür oder die unsauber ausgeführte Beilackierung auf dem hinteren rechten Kotflügel. Dieser entstandene „Pflegerückstand“ beeinträchtigt das ästhetische Äußere dieses designbetonten Fahrzeuges. Die Blicke des Betrachters verfangen sich unweigerlich in Bereichen deren Zustand durch Verschmutzung oder Verfall geprägt sind.
Als altes Fahrzeug, das mit geringen finanziellen Mitteln möglichst lange erhalten und betrieben werden soll, ist dieses im Vergleich zu anderen Exemplaren dieses Typs in einem einmaligen authentischen und ursprünglichen Zustand. Dafür sprechen die zahlreichen Papierschildchen mit den Herstellungsnummern, die sich z.B. an den Türen oder dem Langträger befinden. An stark überarbeiteten Fahrzeugen werden diese „Originalitätsmerkmale“ nicht zu finden sein. Aus diesem Grund ist mit besonderer Sorgfalt die vorhandene Korrosion zu minimieren, um die Einzigartigkeit dieses Fahrzeugs nicht zu gefährden.
Aus ästhetischen sowie konservatorischen Gründen werden alle Oberflächen gereinigt und entsprechend vor neuer Korrosion geschützt. Dadurch wird ein gepflegter Gebrauchszustand wieder hergestellt werden bei weitgehendem Erhalt der originalen Substanz.

Im folgenden finden Sie einige Bildbeispiele der Umsetzung des Konzeptes aus der Dokumentation. Die Bilder auf der linken Seite zeigen den Vorzustand. Auf der rechten Seite sind das Ergebnis oder verschiedene Bearbeitungszustände der Restaurierung und Konservierung zu sehen.:


Vorzustand Bearbeitung Nachzustand

Die Entfernung der Korrosion an den unteren Enden der C-Säulen, hervorgerufen durch stehende Feuchtigkeit unter den Abschlussgummis, erfolgte durch partielles Strahlen.



Vorzustand Bearbeitung
Bearbeitung Nachzustand

Unter den Haubenscharnieren des Kofferaumdeckels konnte man die Korrosion schon erahnen.



Vorzustand Bearbeitung
Nachzustand

An der Fahrertür wurde an der unteren Ecke dieser Bereich ersetzt. Auch in die Türhaut musste ein neues Blech eingefügt werden.



Vorzustand Bearbeitung Nachzustand

Die kleinere Durchrostung am hinteren Kotflügel ist auf Spritzwasser zurückzuführen. Auch hier musste ein neues Blech eingeschweißt werden.



Vorzustand Nachzustand

Die Bauteile der Vorderachse wiesen starke Fettverkrustungen auf. Diese wurden mittels Trockeneisreinigung entfernt.



Vorzustand Nachzustand

Der zerbröselte Kern der Türinnenverkleidung musste durch ein adequates modernes Material ersetzt werden. Die Reinigung des Textils erfolgte mittels Kompresse.


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